Von der selbstgebauten Kamera zum Cloud-Service
Parkinto begann 2018 als Experiment unserer beiden Gründer: Können KI-Modelle für die Bilderkennung zuverlässig erkennen, welche Parkplätze frei sind? Unsere erste Antwort war Hardware – eine eigene Kamera auf Basis eines Raspberry Pi, installiert in Kutná Hora.
Daraus haben wir viel gelernt. Der Raspberry Pi war damals nicht robust genug für jahrelangen Außeneinsatz bei Hitze und Frost, und das Glas der Kameraabdeckung beschlug immer wieder, sodass wir regelmäßig hinfahren und es abwischen mussten. Uns wurde klar: Hardware zu liefern und zu warten ist nicht das, was wir machen wollen.
Also haben wir den Ansatz umgedreht: keine eigene Hardware, sondern ein reiner Software-Service in der Cloud, der eine Sache so gut wie möglich macht – die Parkplatzbelegung aus dem Bild einer beliebigen Kamera eines beliebigen Herstellers auslesen –, angeboten als SaaS. Aus dieser Idee wurde Parkinto.
Die ersten kommunalen Installationen auf vorhandenen städtischen Kameras liefen ab 2019, die erste Marina folgte 2021 in Dänemark. Daraus einen ausfallsicheren Cloud-Dienst mit eigenem Datensatz für das KI-Training zu machen, dauerte rund vier Jahre. Schnell zeigte sich, dass Parkinto ein echtes Problem löst – nicht nur in Tschechien und nicht nur für Autos. Heute läuft Parkinto an 22 Standorten in 8 Ländern.
