Alle ArtikelMarinas·29. Aug. 2023·2 Min. Lesezeit

Die Suche nach einem Bootsliegeplatz in modernen Häfen

Navigieren auf dem Wasser ist eine uralte Kunst – einen Liegeplatz für das eigene Boot in einem vollen Hafen zu finden, kann dagegen eine sehr moderne Herausforderung sein.

Die Suche nach einem Bootsliegeplatz in modernen Häfen

Navigieren auf dem Wasser ist eine uralte Kunst – einen Liegeplatz für das eigene Boot in einem vollen Hafen zu finden, kann dagegen eine sehr moderne Herausforderung sein. Boote sind schwerer zu manövrieren als Autos, was die Suche nach einem freien Liegeplatz noch schwieriger macht. In diesem Artikel beleuchten wir die Probleme fehlender Liegeplatzinformationen in Häfen und stellen innovative Lösungen vor.

Das Problem: fehlende Informationen

Viele Häfen haben trotz ihrer Bedeutung in einer Welt der „Smart Cities“ noch immer keine Echtzeitinformationen über freie Liegeplätze. Bootseigner laufen oft in einen Hafen ein, ohne zu wissen, wo sie festmachen können. Ohne präzise Belegungserkennung kommt es zu unnötigem Kreisen, Warten und Frust.

Warum Boote nicht einfach „parken“ können

Mit dem Auto heißt Parken: in eine freie Lücke lenken. Boote dagegen erfordern sorgfältige Abstimmung und Handhabung. Ihre Größe, Strömungen und Wind machen das Anlegen zu einem heiklen Manöver – erst recht, wenn der Bootseigner nicht weiß, welche Liegeplätze frei sind.

Eine digitale Lösung: Smart Ports mit KI

Hier kommen „Smart Ports“ und die „Erkennung der Bootsbelegung“ ins Spiel. Mit smarten Parksystemen können Häfen jetzt genaue Echtzeitdaten über freie und belegte Plätze bereitstellen. Das hilft nicht nur den Seglern, sondern auch der Hafenverwaltung bei der effizienten Liegeplatzvergabe.

Vorteile bei der Abrechnung

Ein weiterer großer Vorteil moderner Belegungserkennung ist die genaue Messung der Liegedauer. Häfen können Bootseignern genau die Zeit berechnen, in der ihr Boot einen Platz belegt – fair und transparent.

Navigation per Webkarte und digitalen Anzeigetafeln

Eine öffentliche Webkarte, die sich in jedem Smartphone-Browser öffnet, zeigt Skippern, welche Liegeplätze gerade frei sind – so steuern sie direkt einen freien Platz an, statt im Hafen zu kreisen. Zusätzlich können große digitale Anzeigetafeln an strategischen Punkten im Hafen die freien Liegeplätze auf einen Blick anzeigen.

Fazit: die Zukunft smarter Häfen

Während die Welt auf smartere Lösungen für Städte setzt, dürfen unsere Häfen nicht zurückbleiben. Mit KI-gestützten Entwicklungen wie „Smart Parking“ und „Belegungserkennung“ sieht die Zukunft des einfachen und effizienten Anlegens vielversprechend aus. Parkinto Marina bringt das bereits in die Häfen – als Software für das Marina-Management, die freie Liegeplätze über handelsübliche IP-Kameras anzeigt, ganz ohne Sensoren im Wasser. Wer diesen Wandel annimmt, sorgt für zufriedenere Segler, effizientere Häfen und ein reibungsloseres Erlebnis auf dem Wasser für alle.

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